Neuhaus an der Oste
 
Matthaei
 
 
   

Karl-Otto Matthaei Gesellschaft e. V.

Porträt Karl Otto Matthaei

Geb. am 30.11.1863 in Hamburg, Gestorben am 19.12.1931 in Bremen
Kunstmaler, Zeichner und Graphiker; Mitbe­gründer der von 1895 bis 1903 auf heutigem Cuxhavener Stadtgebiet bestehenden Malerkolonie (Duhnen, Altenwalde) .
Karl Otto Matthaei heiratete am 28.06.1905 (Hochzeitsfeier am 29.06.05) Agnes Henriette Louise von Holten (09.06.1868 - 01.08.1949) aus Hamburg. Deren einziges Kind, Herta Ursula, wurde am 13.11.1909 in Karlsruhe geboren.

Obwohl sein Vater ihn drängte, zuerst eine Maschinenbaulehre zu absolvieren, willigten seine Eltern schließlich ein, seine künstlerischen Arbeiten begutachten zu lassen. Auf Empfehlung der Gut­achter durfte er von 1891-1900 die zu der führenden Landschafterschule Deutschlands zählende Groß­herzogliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe besuchen. Sein erster Lehrer war der aus Altona stammende Franz Hein (1863 – 1927). Beeinflusst von Christian Ludwig Bockelmann (1844 – 1894) wurde Matthaei Meister­schüler bei Prof. Gustav Schönleber (1851 - ­1917). Matthaei
Seine ersten Studienreisen führten ihn in die Umgebung von Karlsruhe. In der Grötzinger Malerkolonie hatte er um 1894 eine Zeit lang in Künstlergemeinschaft mit Franz Hein, Otto Fikentscher (1862­1945), Prof. Gustav Kampmann (1859 - 1917), Friedrich Kall­morgen (1856 - 1924) und Karl Biese (1863 - 1926) gelebt.
1895 gründeten Karlsruher Kunstschüler unter Leitung ihres Lehrers Prof. Carlos Grethe (1864 - ­1913) in Duhnen, Altenwalde und Altenbruch (Cuxhaven) eine Künstlerkolonie, zu deren Gründungsmitgliedern Karl Otto Matthaei gehörte.
Bis 1916 war Karlsruhe Matthaeis offizieller Wohnsitz, allerdings regelmäßig unterbrochen durch seine alljährlichen Studien- und Mal­aufenthalte an der Nordsee und im Niederelbe­raum.
Im Jahre 1903 lernte er seine spätere Frau, eine seiner ersten Malschülerinnen, die 35-jährige Agnes H. L. von Holten, in Otterndorf kennen, 2Jahre später, 1905, wurde sie seine Frau. Sie übersiedelten nach Karlsruhe, wo sie bis 1916 ihren ersten Wohnsitz hatten, danach auf Anraten des damaligen Direktors der Bremer Kunsthalle, Dr. Pauli, sowie des Direktors des Kulturhistorischen Museums, Dr. Schäfer, verlegten sie ihr Haupttätigkeitsfeld nach Bremen. Matthaei war langjähriger Vorsitzender des Bremer Künstlerbundes und wurde 1924 zu dessen Ehrenmitglied ernannt. 1930 folgte die Ernennung zum Ehrenpräsidenten des Verbandes Nordwest­deutscher Künstler.
Das letzte Ölgemälde des Künstlers entstand im Herbst 1931 im Bremer Bürgerpark. Er starb am 19.12.1931

Ein ausführlicheres Porträt können sie als PDF hier herunterladen >>

 

 
   

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