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Der malende einsame
Künstler am DeichFleckenmaler in Neuhaus
Bürgermeister Georg Martens konnte Montag den 25.06.2007 den
ersten Fleckenmaler, Till Warwas aus Bremen, in Neuhaus begrüßen
und überreichte ihm die Neuhäuser Chronik sowie
die Festschrift anlässlich 600 Jahre Neuhaus im Jahre 2004.
Die neugegründete Karl Otto Matthaei Gesellschaft e.V. mit seinem
ersten Vorsitzenden Wolf-Dietmar Stock hat 2007 Till Warwas, der
bereits 2006 an der Oste Ausstellung sowohl in Sittensen als auch
in Neuhaus beteiligt war, als den ersten Fleckenmaler ausgewählt.
Till Warwas, Jahrgang 1962, kommt aus Bremen. Sein Vater
ist der spätere Professor für Bildende Künste, Klaus
Warwas. Nach Abitur und Zivildienst zog er 1984 nach Berlin um und
begann sein Studium an der HdK bei Klaus Fußmann. 1990 wurde
Till Warwas Meisterschüler. Seit dieser Zeit war er auf vielen
Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt.
Der diesjährige Fleckenmaler Till
Warwas hält sich aufgrund der schlechten Witterungslage nicht
wie geplant nur bis zum 29.06. in Neuhaus zum malen auf, sondern
wird seinen Autenthalt in „Achtern
Diek“ bei gutem Wetter fortsetzen. Das Gasthaus „Achtern
Diek“, ehemals „Ramms Hotel“, so will es die Überlieferung,
war der Ort, in dem am 29. September 1899 die ersten Duhner Maler
einfielen. Ein idealer Ort, um eine alte Tradition der „Künstlerkolonie“ fortzusetzen.
Während seines Aufenthaltes in Neuhaus wird Till Warwas von verschiedenen
Bürgern
zum „Reihentisch“ nach
alter Tradition eingeladen, d. h. jeden Tag isst er bei einer anderen
Familie. Till Warwas wird auch später mehrere Besuche nach Neuhaus
unternehmen und hofft, dabei so viele Bilder von der Landschaft an
der Ostemündung
malen zu können, dass er damit eine kleine Ausstellung in Neuhaus
bestücken kann.

Von Links: Till Warwas, Galeristin Siw-Evelyn Helenius-Scharten,
Bürgermeister
Georg Martens
Obwohl der Fleckenmaler Till Warwas in der letzten
Juniwoche ausgesprochenes Pech mit dem Wetter hatte, kann er als
Ergebnis seines von der Bevölkerung mit Interesse und Begeisterung
beachteten Plainair-Schaffens am Mündungsgebiet der Oste vom
24. Juni - 4. Juli
mehr als 10 Bilder vorweisen. Zu den gelungenen Bildern zählen die Bilder
Vorfluter auf dem Hullen und Hafen von Neuhaus. Die Ausstellung wird ergänzt
um Stillleben, die in seinem Bremer Atelier entstanden.
Siehe auch Artikel in der NEZ
vom 29.06.07 (Archiv) |